 |
Cantine Ascheri Giacomo Sas
Via Piumati, 23 12042 Bra (Cn)
P.IVA/C.F. IT 02046280042
R.E.A. 150732 CN
Capitale sociale € 55.000,00 I.V.
Powered by Blulab
|
|
 |
 |
 |
|
 |
|
|
 |
Projektkonzept |
 |
 |
 |
Das Projektkonzept, auf dem
die Renovierung und Neubau des Hotels Albergo Cantine
Ascheri basierte, stammt aus drei verschiedenen
Gebieten, die sich in eine eigene Gestalt vereinigen.
Die sind:
•
gegenwärtige Architektur
•
postindustrielles Aussehen
•
ländliche Natur und Tradition
Der gesamte Komplex ist ein Werk im minimalistichen
Stil, dessen Wurzeln auf der postindustriellen Realität
basieren. Diese war von den alten traditionellen
Ledergerbungsfabriken beeinflusst, die Bra am Ende
des neunzehnten Jahrhunderts eine reiche und blühende
Stadt machten.
Das in einer Vielfalt Farben benutze Leder ist zwar
eins der wiederkehrenden Motive der Hotelseinrichtung,
während der Zement, der in tausend Facettenschliffen
benutzt wird, abgehämmert für die Hotelhalle
und geglättet für den breiten Hof wurde
oder sehbar in Scheidewänden, Balken und tragenden
Säulen zu finden ist, spricht zusammen mit
den Querträgern aus verrostetem Eisen, den
Tafelwerken und den Hängewerken aus grau gewordenem
Holz von diesen vergangenen Zeiten, die heute in
Wechselwirkung mit dem gegenwärtigen hypertechnologischen
Aspekt der Weinindustrie stehen.
Ein weiterer Zusammenschluss erfolgt zwischen dem
natürlichen Aspekt und der Landtradition, die
im historischen Mörtel einer Zeit zusammenfließen,
der aus Kalk und Erde bestehend die Fassaden des
Gebäudes bedeckt und es hervorstechen lässt,
als wäre es eine von Wasser und Mann ausgehobene
Flanke eines Hügels. Die „brope“,
die horizontal getriebenen Kastanienholzpfähle,
die den Häusern die Farbe des Korngelbes und
der gewaschenen Wäsche ganzer Familien gaben,
werden hier zu geheimnisvollen Sonnenschützen,
die mit Edelstahlseilen vor den Fenstern angebracht
sind.
Hier leben auch natürliche Elemente, die die
bebauten Räume besiedeln: Es handelt sich um
die symbolische Korkeiche, das sich in die Spalten
des Hofszementes eindringende Gras und die beschattenden
mit wilden Lebensformen bedeckten „topie“
(Weinlauben), die vor dem Osteria Murivecchi und
im Hängehof vom ersten Stock zu finden sind.
Die Weinlauben rufen somit die hügeligen mit
Weingärten bedeckten Terrassierungen und Anwandwege
in Erinnerung.
Weingärten sind auch von der echten aus den
Weingutshöfen der Ascheri Familie stammenden
Erde heraufbeschworen, die zwischen den beiden Kristallplatten
der den Hof von der Weinhandlung trennenden Glaswand
steckt.
Auch die Wände und die mittlere Säule
des Flaschenreifungskellers, obwohl ein gegenwärtiges
und informelles Mal- und Bildhauerwerk, übertragen
dem Beobachter den Eindruck, als finde er sich vor
in Mergel und Sandböden gegrabenen Untergeschossen.
Jemand sagt, die mittlere Säule sei ein kraftvoller
Baum, der das ganze Gebäude stützt, um
zu erweisen, dass die jahrhundertealten Wurzeln
der Ascheri Familie genau da liegen, im tiefsten
und finsteren Teil ihrer zeitlosen Burg. |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
|
|